Glossar
Aggressive
Investmentansatz, der eine überdurchschnittliche Rendite anpeilt, dafür aber auch ein höheres Risiko in Kauf nimmt.
Aktie
Teilhaberpapier, die dem Inhaber einen Anteil am Grundkapital einer Aktiengesellschaft und bestimmte Unternehmensrechte verbrieft. Der Aktionär ist am Vermögen und am Gewinn beteiligt.
Aktives Management
Managementstil, der darauf abzielt, eine bessere Rendite als ein bestimmter Vergleichsmaßstab (Benchmark) zu erreichen. Kennzeichnend ist die gezielte Titelauswahl (Stockpicking). Das Gegenteil davon ist das passive Management.
Alpha
Der Alpha-Faktor ist die Kennziffer der positiven oder negativen Abweichung eines Fonds von der Performance seines Vergleichsmaßstabs. Je höher der Alpha-Faktor, desto besser die Leistung des Fondsmanagers.
Anleihe
Festverzinsliches Wertpapier
Anteilsinhaber
Derjenige, der Anteile an Unternehmen oder Investmentfonds besitzt.
Asset
Englischer bzw. finanztechnischer Begriff für jede Art von Vermögenswert im Privat- oder Unternehmensbesitz, der zu Geld gemacht werden kann.
Asset Allokation
→ (Portfoliostrukturierung)
Ausgeschüttete Anteile
Jährlich ausgezahlte Erträge eines Investmentfonds in Form zusätzlicher, neuer Anteile.
Average Annual Return
→ Rendite (durchschnittliche Jahresrendite)
Balanced Fund
→ Mischfonds
Bärenmarkt
Anhaltende Phase fallender Kurse (in der Regel 20 % und mehr), die von verbreitetem Pessimismus begleitet wird. Gegenteil ist der è Bullenmarkt.
Benchmark
Die Benchmark eines Fonds ist sein wichtigster Vergleichsmaßstab. Meist ist die Benchmark ein bekannter Börsenindex, eine Kombination aus verschiedenen Indizes oder – sofern kein geeigneter Index existiert – ein speziell zusammengestellter Index. Stellt man die Wertentwicklung und die Risikoindikatoren des Fonds den Werten seiner Benchmark gegenüber, ist eine Beurteilung der Qualität des Fondsmanagements möglich.
Berichtigungsaktien
Berichtigungsaktien sind Gratisaktien. Diese werden ausgegeben, wenn eine Aktiengesellschaft ihre offenen Rücklagen in dividendenberechtigtes Grundkapital umwandelt. Neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln werden als Berichtigungsaktien bezeichnet. Sie werden den Aktionären einer Gesellschaft in einem bestimmten Verhältnis zugeteilt, ohne dass diese eine Gegenleistung erbringen müssen. Die für eine derartige Kapitalerhöhung erforderlichen Mittel werden den versteuerten Reserven des Unternehmens entnommen.
Beta
Beta misst die Wertschwankung (èVolatilität) eines Fonds im Verhältnis zum Vergleichsindex, ausgehend von einer Veränderung um 1 %. Ist der Beta-Faktor größer als 1, schwankt der Fonds stärker im Wert, als sein Vergleichsindex. Ist der Beta-Faktor niedriger als 1, so gleicht der Fonds Marktschwankungen besser aus.
Bond
→ Anleihe
Börse
Ort, an dem Wertpapiere, Optionen, Futures oder Rohstoffe gehandelt werden können. An der Börse werden Angebot und Nachfrage marktmäßig zusammengeführt.
Branchenfonds
Investmentfonds, der vollständig oder überwiegend in Wertpapiere einer einzigen Branche investiert, so zum Beispiel in Industrie, Telekommunikation, Technologie etc.
Bullenmarkt
Länger anhaltende, von Optimismus geprägte Marktphase mit Kurssteigerungen von 20 % und mehr. Gegenteil von Bärenmarkt
Click-Fonds
Mit Click-Fonds können Anleger am Wachstumspotenzial der Aktienmärkte teilhaben und bekommen gleichzeitig Wertzuwächse zum Laufzeitende gesichert. Dafür sorgt ein spezieller Click-Mechanismus, der erreichte Wertzuwächse sichert. Durch den „Click“ wird sichergestellt, dass selbst bei anschließender rückläufiger Marktentwicklung der einmal erreichte Höchststand erhalten bleibt. Absicherung durch “Click” ist vierteljährlich, monatlich oder sogar täglich möglich. Dazu bedient sich der Fondsmanager derivativer Instrumente zur Hebelung des Aktienportfolios und einem aktiven Management des Verhältnisses von Renten- und Aktienquote. Zwar gewichten Wertsicherungs-Manager auch in ihren Fonds den Aktienanteil so hoch wie möglich, überschreiten dabei aber nie den selbst gesteckten Sicherheitspuffer, (z. B. 70, 80 oder 90 Prozent des NAV). Mit einem geringen Betrag erwerben sie zudem so genannte Put-Optionen auf den Aktienanteil, um das Portfolio gegen einen überraschenden Crash am Aktienmarkt abzusichern. Den Rest der Anlegergelder investieren die Manager in Rentenpapiere guter Bonität und Liquidität. Das optimale Verhältnis zwischen Aktien und Anleihen wird regelmäßig überprüft. Bei drohenden Turbulenzen an den Aktienmärkten verringern die Manager der Wertsicherungsprodukte den Aktienanteil im Portfolio, um das Anlegerkapital zu schützen, in steigenden Märkten wird der Aktienanteil wieder erhöht, um von den steigenden Kursen zu profitieren. Zwar können Wertsicherungsfonds aufgrund ihrer Anlagestrategie gerade in haussierenden Märkten nicht die besten Aktienfonds schlagen, sie liefern dafür aber stetige Renditen mit deutlich geringerem Risiko.
Derivate
Finanzinstrumente, deren Bewertung überwiegend von dem Preis und den Preisschwankungen eines zugrunde liegenden Basisinstruments (z.B. Aktien, Devisen, Anleihen etc.) abhängig ist.
Diversifikation
Portfoliostrategie zur Reduzierung der Risikoneigung durch die Streuung von Vermögenswerten in Anlagewerte mit unterschiedlichen oder gar gegenläufigen Risikostrukturen.
Dividende
Gewinn, den ein Fonds erwirtschaftet und der jährlich dem Anleger ausgezahlt wird.
Duration (oft auch gewichtete mittlere Laufzeit)
Kennzahl, die die durchschnittliche Bindungsdauer des eingesetzten Kapitals anzeigt. Dieser Zeitraum wird im Mittel betrachtet. Für den Begriff Duration werden auch andere Bezeichnungen verwendet: durchschnittliche Kapitalbindungsdauer, ökonomische Laufzeit, mittlere Fälligkeit oder mittlere Restbindungsdauer. Die Duration kann auch die Bindungsdauer des in einem festverzinslichen Wertpapier oder Wertpapiervermögen angelegten Kapitals sein. Dadurch ist die Duration kürzer als die Restlaufzeit, dies ist bedingt durch eventuelle zwischenzeitliche Zinszahlungen auf das angelegte Kapital. Als Duration kann weiterhin die gewichtete durchschnittliche Laufzeit aller Zahlungen eines festverzinslichen Wertpapiers bezeichnet werden oder die rechnerisch ermittelte Restlaufzeit einer Schuldverschreibung.
Emerging Markets
Aufstrebende Märkte oder auch Märkte von Schwellenländern. Es handelt sich meist um kleine, noch junge Märkte mit einem vergleichsweise niedrigen Pro-Kopf-Einkommen, die dennoch über eine funktionierende Börse verfügen.
Equity
→ Aktie
Europapass
Gegenseitige Anerkennung der Zulassung und der Aufsichtssysteme im Wertpapierbereich der Europäischen Gemeinschaft. Aufsichtsorgane der einzelnen europäischen Länder können die Vermarktung solcher Wertpapiere nicht untersagen, wohl aber Informationsregeln gegenüber den Anteilsinhabern statuieren.
Exchange
→ Börse
FRN – Floating Rate Note
Anleihen mit variablem Zinssatz (sogenannte Floater), der in der Regel alle drei oder sechs Monate auf der Basis der kurzfristigen Euro-Marktzinsen (LIBOR oder FIBOR) neu festgesetzt wird. Floater bieten Schutz vor steigenden Zinsen, zahlen andererseits aber geringere Zinsen als Schuldverschreibungen zum Festsatz.
Fondsmanagement-Ratings
Die Bewertungen AAA, AA oder A sind Indikatoren für höchste, sehr hohe oder hohe Qualitätsstandards eines Anlagefonds bezüglich des Investmentprozesses und der durch das Management erzielten gleichmäßigen Performance im Vergleich zu ähnlich ausgerichteten Fonds.
Futures
Bezeichnung für übertragbare, börsengehandelte Terminkontrakte, die dem Vertragspartner das Recht und die Pflicht einräumen, Rohstoffe, Schuldverschreibungen, Währungen oder Börsenindizes zu einem bestimmten Preis zu einem bestimmten, künftigen Datum beziehen oder abgeben zu können.
Gewinn
Der Betrag, um den der Verkaufserlös einer Anlage den Kaufpreis übersteigt.
Gratisaktien
→ Berichtigungsaktien
Information Ratio
Die Information Ratio stellt die durchschnittliche Outperformance (im Vergleich zur Benchmark) eines Fonds dar, bereinigt um das relative Risiko. Fachsprachlich ausgedrückt, stellt die Information Ratio die durchschnittliche Outperformance eines Fonds im Verhältnis zum Tracking Error dar.
Investmentgesellschaft
Unternehmen oder auch Kapitalanlagegesellschaft, die das eingesammelte Kapital ihrer Investoren gegen eine Gebühr anlegt. Man unterscheidet zwei Arten von Investmentgesellschaften: solche, die je nach Bedarf neue Anteile ausgeben bzw. zurücknehmen (open-end) und geschlossene Fonds auflegen (closed end).
Investmentfonds
Zwecksondervermögen, das entsprechend der fest definierten Investmentziele eines Fonds in Wertpapiere bzw. in durch Wertpapiere verbriefte private Rechte investiert.
In einem Investmentfonds bündelt eine Kapitalanlagegesellschaft die Gelder vieler Anleger, um sie nach dem Prinzip der Risikomischung in verschiedenen Vermögenswerten (Wertpapiere, Geldmarktinstrumente, Immobilien etc.) anzulegen und fachmännisch zu verwalten.
Investmentmanagement
Prozess, Geldströme durch Investitionen in unterschiedliche Asset-Klassen zu managen. Dies wird durch Bankgeschäfte, Kreditgeschäfte und steuerliche Gestaltung optimiert.
Kurs
Preis, der sich durch Angebot und Nachfrage für Wertpapiere, Devisen und Waren an den Börsen bildet.
Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV, englisch: P/E Ratio)
Die am meisten angewandte Methode zur Beurteilung der Angemessenheit des Preises für ein Wertpapier: Kurs geteilt durch Jahresüberschuss oder geschätzten Gewinn pro Aktie.
Marktpreis
Der zuletzt festgestellte Verkaufspreis einer Anlage (sofern börsennotiert) oder der im außerbörslichen Handel (over-the-counter) ermittelte bzw. verhandelte Verkaufspreis.
Marktrisiko
Das für eine ganze Anlageklasse oder Klasse von Verbindlichkeiten typische gleichermaßen auftretende Risiko
Morningstar Durchschnitt
Der Morningstar-Durchschnitt misst die durchschnittliche Performance aller Fonds, die in der von Morningstar festgelegten Fondskategorie registriert sind. Durch den Vergleich der Performance eines Fonds mit dem entsprechenden Morningstar-Durchschnitt kann der Anleger herausfinden, welche Fonds über oder unter der durchschnittlichen Performance sämtlicher Fonds innerhalb einer bestimmten Kategorie liegen.
Morningstar Ranking
Das Ranking eines Fonds durch die Rating Agentur Morningstar wird auf Grundlage der monatlichen Performance im Vergleich zum Branchendurchschnitt, und zwar für jeden der 36 Monate innerhalb eines Beobachtungszeitraums von drei Jahren ermittelt. Durchschnitt und Volatilität dieser 36 Zahlen werden beim Star-Ranking für den Fonds zugrunde gelegt. Fünf Sterne bedeuten Top-10%, vier Sterne Top 11-30%, drei Sterne Top 31 - 50%; zwei Sterne gibt es für die nächsten 25 % und einen Stern für den Rest.
Mischfonds
Investmentfonds, der seinen Bestand über mehrere Anlageklassen verteilt, um ein ausgewogenes Risiko-/Renditeverhältnis zu erzielen. Vorrangiges Ziel ist die Maximierung des Aktienanteils, indem auf täglicher Basis ein bestimmter Anteil (70%, 80% oder 90%) des Nettoanlagevermögens durch optimale Verteilung zwischen Aktien und festverzinslichen Wertpapieren sowie durch den Einsatz von Derivaten wie OTC Optionen gestaltet wird.
Money management
Aktive, tägliche Steuerung sehr kurzfristiger Gelder.
Mutual fund
→ Offener Investmentfonds
NASDAQ
Abkürzung für das elektronische Handels- und Kursinformationssystem “National Association of Securities Dealers Automated Quotations” (NASDAQ). Das System versorgt vor allem Broker/Händler mit aktuellen Preisinformationen für außerbörslich (OTC) gehandelte und einige börsennotierte Wertpapiere.
Nettoanlagewert (Net Asset Value “NAV”)
Anteilspreis eines Offenen Fonds. Er wird ermittelt, indem das Netto-Fondsvermögen durch die Zahl aller ausgegebenen Anteile dividiert wird.
Offener Investmentfonds
Fonds, der eine unbegrenzte Zahl von Anlegern aufnimmt und an seiner Wertentwicklung beteiligt. Investiert wird nach vorab festgelegten Investmentzielen. Die Vorteile liegen in der Streuung der Anlage und dem professionellen Management. Anteile werden immer nach Bedarf ausgegeben und zurückgenommen, basierend auf dem Nettoanlagewert des Fonds am Ende der jeweiligen Handelszeit.
Offshore-Fonds
Vor allem in angelsächsischen Ländern gebräuchlicher Ausdruck für einen Fonds, der nicht unmittelbar dem Gesetz des Landes unterliegt, in dem er registriert ist. Ein Offshore-Fonds ist meist an einem internationalen Finanzplatz mit besonders günstigen Standorteigenschaften, insbesondere steuerlicher und/oder aufsichtsrechtlicher Art angesiedelt.
OGAW
Die EU-Direktive OGAW – “Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren” (englisch: UCITS – “Undertakings for Collective Investments in Transferable Securities”) betreffen offene Immobilienfonds, die in börsennotierte Wertpapiere und Geldmarktinstrumente investieren. Seit Februar 2004 gilt OGAW III. Die OGAW-Richtlinien wollen den grenzüberschreitenden Vertrieb solcher Fonds erleichtern und nicht zuletzt für einen einheitlich hohen Anlegerschutz sorgen. Fonds, die der OGAW entsprechen, können sich auf den è “Europapass” berufen, der nach entsprechender Anzeige sowie Zulassung der Fonds in ihrem Herkunftsland den Vertrieb in allen EU-Staaten erlaubt.
Online-Handel
Kauf und Verkauf von Wertpapieren über das Internet.
Option
Berechtigt den Käufer, verpflichtet ihn aber nicht, gegen Zahlung einer Prämie ein Basisobjekt (z.B. Währungen, Zinsen, Indizes) zum Basispreis innerhalb einer bestimmten Periode oder zu einem bestimmten Zeitpunkt zu kaufen (Call Option) oder zu verkaufen (Put Option). Eine Option bedeutet allgemein das vertraglich eingeräumte Recht, einen Gegenstand unter bestimmten Bedingungen zu einem bestimmten Preis zu erwerben oder zu veräußern. Spezielle Form des Termingeschäfts mit Wertpapieren. Man unterscheidet nach Kauf- und Verkaufsoptionen. Der Käufer einer Kaufoption kann vom Verkäufer (Stillhalter in Papieren) innerhalb einer bestimmten Frist (Optionsfrist) oder zu einem bestimmten Zeitpunkt die Lieferung einer bestimmten Stückzahl eines bestimmten Wertpapiers zu einem bei Abschluß vereinbarten Kurs (Basispreis) verlangen oder dieses Recht verfallen lassen.
Over The Counter (OTC)
Freiverkehrsmarkt (außerbörslicher Handel) für nicht zum offiziellen Börsenverkehr zugelassene Wertpapiere. Der OTC-Markt ist ein Verhandlungsmarkt. Preise werden im direkten Kontakt zwischen Brokern/Händlern ausgehandelt.
Passives Management
Investmentstil, der darauf abzielt, die Entwicklung eines Marktes oder Indexes nachzubilden.
Performance (annualisiert)
Die Performance eines Fonds (oder die Rendite) stellt die prozentuale Veränderung des Nettovermögenswertes des Fonds zwischen zwei Zeitpunkten dar. Die Performance ist ein Schlüsselindikator für die Qualität des Fondsmanagements, wenngleich keinesfalls der einzige. Das wichtigste Manko dieser Kennzahl liegt darin, dass das eingegangene Risiko unberücksichtigt bleibt.
Portfolio
Gesamtheit der Anlagen im Besitz eines Individuums oder einer Organisation.
Portfolio-Strukturierung
Aufteilung des Anlagevermögens auf verschiedene Anlagen (so zum Beispiel Aktien, Schuldverschreibungen, Immobilien, Cash), um das Risiko/Renditeverhältnis, angepasst an individuelle oder unternehmerische Risikoeinstellungen zu optimieren.
Privatanleger
Der Anleger (auch Kapitalanleger oder Investor genannt) legt Geld am Kapitalmarkt an (er investiert). Anleger werden in unterschiedliche Gruppen aufgeteilt, da sie jeweils unterschiedlich am Markt auftreten und auch andere Anlagestrategien verfolgen. Die Unterteilung erfolgt in Privatanleger (freie Investoren, oft auch Kleinanleger genannt) und institutionelle Investoren. Das Gegenteil von Privatanleger sind Institutionelle Anleger (in der Regel Unternehmen wie Banken, Versicherungen, Anlagegesellschaften, Öffentliche Hand, Industrieunternehmen).
Prospectus
→ Verkaufsprospekt
Protected Mix funds
→ Mischfonds
Qualitatives Research
Traditionelle Analysemethode für die Perspektiven eines Unternehmens, basierend auf Faktoren wie Strategie, Positionierung, Innovation, Transparenz, Managementqualität etc.
Quantitatives Research
Analysemethode zur Bestimmung des Wertes eines Wertpapiers durch Betrachtung der messbaren, harten Fakten, wie Umsatz und Ertrag, Gewinnspanne, Marktanteil etc.
Quarterly report
→ Vierteljahresbericht
Ranking
Vergleich der Performance eines Investments mit anderen Investments während einer bestimmten Zeitspanne.
Rating-Unternehmen
Agentur oder Dienstleister, der Ratings erstellt und veröffentlicht. Beispiele: Feri, Standard & Poor’s, Fitch, Lipper, Moody’s, Morningstar.
Re-Investition
Bei Kapitalanlagen in Wertpapiere werden Kapitalrückflüsse, so zum Beispiel Dividenden, Zinsen oder Gewinne, wieder in neue Wertpapiere investiert.
Rendite (auch Return)
Auch Effektivverzinsung genannt, bedeutet die Rentabilität insbesondere von Wertpapieren, d. h. den tatsächlichen Jahresertrag des eingesetzten Kapitals. Wird meist in Prozent dargestellt.
Retail-Investor
→ Privatanleger
Return (1m/3m/1y)
→ Rendite
Risiko
Verlustgefahr bzw. Gefahr, dass eine Anlage die in sie gesteckten Erwartungen hinsichtlich Rendite nicht erfüllt.
Risikoaversion
Die unter Anlegern am meisten verbreitete (konservative) Einstellung zu Investments. Gekennzeichnet durch fehlende oder sehr geringe Bereitschaft, Risiken zu übernehmen.
R-Quadrat
R-Quadrat misst den Grad der Korrelation zwischen einem Fonds und seiner Benchmark. Diese Kennzahl stellt dar, in welchem Maße die Fluktuationen des Nettoinventarwertes des Fonds auf Fluktuationen der Benchmark zurückzuführen sind. Ein Wert von 1 bedeutet eine perfekte Korrelation zwischen Fonds und seiner Benchmark.
Rückzahlungsrendite
Effektivverzinsung eines Wertpapiers, das bis zur Fälligkeit gehalten wird.
Sector fund
→ Branchenfonds
Securities
→ Wertpapiere
Shareholder
→ Anteilsinhaber
Sharpe Ratio (annualisiert)
Die Sharpe Ratio eines Fonds stellt die risikobereinigte Performance dar. Diese Kennzahl gibt die durchschnittliche Überschussrendite im Verhältnis zur Volatilität der Erträge über einen bestimmten Zeitraum an. Je höher also die Sharpe Ratio, desto höher die risikobereinigte Performance. Gemessen wird die absolute Performance eines Fonds, d.h. es ist kein Vergleich zu einer Benchmark erforderlich.
Small Caps
Die Bezeichnung “Small Caps” steht für kleine Unternehmen mit relativ geringer Marktkapitalisierung und hohem Wachstumspotenzial.
Stock
→ Aktie
Stock exchange
→ Börse
Swap
Sammelbezeichnung für Vereinbarungen zwischen Partnern mit dem Inhalt, untereinander Kapitalerträge und/oder Zinszahlungen auszutauschen. Ein häufiger Fall ist der Austausch von zinsvariablen gegen zinsfixe Kredite.
Tracking error
Der Tracking Error misst das relative Risiko. Ermittelt wird die Standardabweichung der relativen Performance, d.h. das Verhältnis der Performance eines Fonds zur Performance seiner Benchmark. In anderen Worten stellt der Tracking Error dar, in welchem Maße ein aktives Fondsmanagement erfolgt.
Transfer agent
Eine Abwicklungsgesellschaft, die von einem Unternehmen oder Fonds damit beauftragt ist, alle Transaktionen durch Fondskäufe und Fondsverkäufe durchzuführen und zu verbuchen.
UCITS III è OGAW
Abkürzung für “Undertakings for Collective Investments in Transferable Securities”. Siehe dazu è OGAW – “Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren”.
Value Added Tax (VAT)
→ Mehrwertsteuer
Verkaufsprospekt
Gesetzlich gefordertes Dokument für das öffentliche Anbieten von Wertpapieren. Der Verkaufsprospekt enthält alle Angaben, die für die Beurteilung einer Anlage für den Anleger von Bedeutung sind. Dazu zählen unter anderem: Angaben zu Firma, Rechtsform, Sitz und Eigenkapital, Vertragsbedingungen etc.
Vierteljahresbericht
Von den Regulierungsbehörden geforderter Bericht der Investmentgesellschaft zu den vergangenen drei Monaten in Kurzform. Der Quartalsbericht informiert über die Finanzergebnisse sowie signifikante Veränderungen oder Ereignisse während des Quartals.
Volatilität
Gradmesser für die Preisschwankung des Bezugswertes während einer bestimmten Zeitperiode. Je höher die Volatilität eines Bezugswertes, d.h. das Ausmaß und die Häufigkeit der Kursschwankungen, desto höher ist im Allgemeinen die Optionsprämie.
WAM - Weighted average maturity
→ Duration
Wertpapiere
Sammelbezeichnung für Urkunden, in denen ein privates Recht verbrieft ist, meist bezogen auf Aktien, Schuldverschreibungen und Investmentzertifikate
Wertsteigerung
Anstieg des Marktpreises einer Anlage
Yield curve
→ Zinsertragskurve
Yield to maturity
→ Rückzahlungsrendite
Zinsertragskurve
Bezeichnung für Kurven, die die Rendite von Anleihen in Abhängigkeit von ihrer Endfälligkeit angeben. Man unterscheidet zwischen normaler (steigender) und inverser (fallender) Zinsertragskurve.